Römische Bratwurst mit Grieß

Farcimina

Schwein war in der römischen Antike das meistverwendete Fleisch, das oft in Form von Würsten auf den Tisch kam. Der Grieß in der Wurstmasse wurde zwar sicher auch als „Streckmittel“ verwendet, gab der Masse aber auch eine gute Bindung.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 50 g Grieß
  • 200 ml Milch
  • Salz
  • 100 g fetter Speck
  • 400 g Schweinehackfleisch
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 Lorbeerblätter (am besten frisch)
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 EL Fischsauce
  • Olivenöl

Die Milch zusammen mit 100 ml Wasser und etwas Salz erhitzen und den Grieß unterrühren. In etwa 15-20 Minuten zu einem dicken Grießbrei kochen und diesen auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Den Speck in etwa 5 mm große Würfel schneiden und die Pinienkerne grob hacken. Die Lorbeerblätter in feine Streifen schneiden und alles zum Hackfleisch geben.

Den grob geschroteten Pfeffer, die Fischsauce und den abgekühlten Grießbrei untermischen und alles zu einem homogenen Wurstteig vermischen.

Auf der Arbeitsfläche jeweils ein Stück Frischhaltefolie ausbreiten und die Wurstmasse in Portionen daraufsetzen. Wie ein Bonbon zu länglichen, etwa 3-4 cm dicken Würsten rollen und diese anschließend nochmal in Alufolie hüllen.

Die Wurstpäckchen in siedendem Wasser (bei etwa 80 °C) ca. 20 Minuten garziehen lassen, dann aus dem Wasser nehmen, aus den Folien befreien und abkühlen lassen.

Zum Servieren etwas Öl in eine Pfanne geben, die Wurstrollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten knusprig braun braten. Mit Senf servieren.

Tipp:
Damit die Wurstscheiben beim Schneiden nicht auseinanderfallen, müssen die Würste gut ausgekühlt sein – am besten über Nacht im Kühlschrank festwerden lassen.